LaLaWaKa Archiv
Weltpremiere !
Auf der Abschlussfahrt der LaLaWaKa-Gruppe in´s Altmühltal hat erstmalig eine TeilnehmerIn mitgekurbelt. Sie kam von ganz oben herab (Nein, nicht vom Himmel - sondern von den Bergen) um unserem Lämle das Rückrat in´s rechte Lot zu bringen. Katie betörte uns nicht nur mit ihrem Äusseren. Leider brachte sie auch einen alpinen Regentropfen mit, der sich durch Zellteilung rasch vermehrte.
Aber dafür konnten am Sonntag auch Walter und Lale bei herrlichem ´Indian Summer Wetter´ in Gunzenhausen, unseren Endpunkt, einreiten.
03. bis 06. Juni 2010
paar Worte zu schreiben:
Bella Berta katapulto vulcano schusch schusch mammuto gigante trasso.
Haaaaloo !
Hallo, ich bin´s wieder!
08. Mai 2010
Regental-Radweg
Schade, dass die Capitanos (der Dicke und der Dünne) nach zugesagter Zusage nicht ihre Absage absagten. Auch ein angehender Triathlet (?) mit potentiell prima Windschatten (!) wollte die Gelegenheit seinen Trainingsrückstand zu minimieren nicht abgreifen.
Der Einstieg in Bayerisch Eisenstein wurde per Zug erreicht. Zusammen mit Edel-Taktgeber Kitte kurbelten wir vorbei an blühenden Märchenwiesen und betörenden Feenwälder. Zwischen Zwiesel und Regen lernte Storch Lambe, dass manche Flüsse auch bergauf fliesen.
Bei ganztäglich guten Wetter bezwang Trekking-Aki voll begeisterlich seine erste Bahntrasse. Nach 195 km hatte auch Pullover-Lale seinen Bochum-Schal heil heimgebracht.
17.4.2010
WO EINST DIE DAMPFLOK FAUCHTE
Das Radeln auf ehemaligen Bahntrassen soll neben dem Ballon fahren mit zu den schönsten Arten des Reisens gehören. Höchste Eisenbahn also für die LaLaWaKa-Gruppe um die Sache einmal auf Herz und Leber zu prüfen.
Als Gastfahrer mit von der Partie ein original Capitano (der Dünnere). Er ist mit einem Mountainbike angetreten. Wahrscheinlich dachte er, dass die Bahnschwellen noch drin sind. Nachdem wir ihn mit Windstopper und Handschuhen reisetauglich machten ging es auf dem Naabtal-Radweg ´gen Norden. Leider konnte der Capitano das "Tempo" nicht halten und musste umkehren.
An einem See stellte es einem Haubentaucher die Haube auf und eine Kolonie Lachmöwen lachte uns aus. Entweder sind wir wirklich so langsam oder Lale braucht dringend einen anderen "Wärmehut".
Mit km 135 rollten wir in Neustadt an der Waldnaab aus und in ein Zoigl-Fest rein.
Nach einem kräftigen Frühstück ging es sogleich auf dem 50 km langen herrlichen Bockl-Radweg nach Eslarn. ICE-Walter ging trotz Gegenwind ab wie eine Schubrakete. Er sticht aus der Truppe heraus wie ein Flamingo aus einer Schar Graureiher.
Kurz vor dem Scheitelpunkt in Fahrenberg brauchte Dampflok Kare einen Boxenstop. Laut Wikipedia ist es weltweit die einzige Dampflok die aufgrund eines genetischen Übertragungsfehlers anstelle von Wasser mit Bier läuft.
Sogar Triebwagen-Lambe und Bummlzug-Lale schafften das Ziel in Schwarzenfeld. Nur Dampflok-Kare blieb mit einem technischen Defekt auf der Strecke.
Fazit: Die Bahntrassen sind wirklich der Erdbeerkuchen im deutschen Strassenverkehr. Da ohne Kraftverkehr und quasi ohne Steigung sind sie auch sehr familienfreudlich.
Neu-Delhi 10.01.10
MIT DEM FAHRRAD IN INDIEN
In Indien faehrt man nicht mit irgendeinen dahergerollten Mountainbike aus China. NEIN. Ein original indisches Hero muss es sein. Mit diesem Modell hat schon Mahatma Gandhi einen Plattfuss gefahren.
Wenn ich noch einen kleinen Gang haette und noch einen ganz Kleinen und 2 Weitere dann waerens 5. Naja, so kann wenigstens nichts kaputt gehen. Dafuer ist der Gepaecktraeger stabil genug um auch mal, falls erforderlich, die Kuh vom Nachbarn zum Tierarzt zu bringen ... und zurueck.
Endlich hab ich einen Reisebegleiter gefunden, der bis zum Schluss bei mir bleiben will. Leider kann er nicht Radfahren. Angeblich sind seine Beine zu kurz. Auch ist er eher nachts akt iv, zumindest zwickt er mich dann immer. Ich glaub` ... es ist ... ein Floh.
Die Inder hupen leidenschaftlich gern. So wie andere gern Eis essen oder Erdbeerkuchen. Ich hupe, also bin ich.
Ueberhaupt herscht im indischen Strassenverkehr strickte Hackordnung. Ganz oben - natuerlich - die heiligen Kuehe. Dann folgt eine ganze Armada an Luftverpestern. Unter mir sind eigentlich nur die Strassenkoeter (auch nicht alle!) Mit den Eseln hab ich mich nach langen und zaehen "I-Ah I-Ah" (man wird jeden Tag besser!) auf ein Unentschieden geeinigt - vorlaeufig.
Nachdem ich den Sauberkeitsgrad der Bettwaesche bemaengelte hat das freundliche Zimmermaedchen Grosbu Nimidu (optisch mit einer Prinzessin verwandt - weitschischtig) das Bettlaken fluggs mit dem vom Nachbarzimmer gewechselt, das noch schlimmer aussah.
Der Floh hat die Weiterreise verpasst. Augenscheinlich hat er zu viel Alkohol get ankt und ist betrunken aus dem Bett gefallen.
Fazit: Ueberlandfahrten in Indien mit dem Fahrrad passt wie der Sattel zur Kuh
Gruss an alle Team-Minikin-Mitglieder und Nichtmitglied Nr. 100
LaLaWaKa-Membership Lale